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Woche des Sehens - Blindheit. Verstehen. Verhüten.

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Aufbau des Auges

Unser wichtigstes Sinnesorgan ist ein optisches Präzisionswerkzeug, mit dem wir Entfernungen wahrnehmen, Gegenstände und Vorgänge in unserer Umgebung erkennen und Farben unterscheiden.

Funktion des Auges

Das Auge funktioniert ähnlich wie eine Kamera. Ein aufgenommenes Bild wird durch Hornhaut, vordere Augenkammer, Pupille, Linse und Glaskörper geleitet. Ist das Auge optimal gebaut, werden die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut gebündelt und über den Sehnerv zum Gehirn gesendet. Dort werden die "Daten" aus beiden Augen zu einem Bild verschmolzen.

Häufige Fehlsichtigkeiten:

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtige Menschen sehen in der Nähe scharf und in der Ferne unscharf. Das liegt daran, dass ihr Augapfel zu lang gebaut ist. So werden beim Sehen in die Ferne die Lichtstrahlen vor der Netzhaut gebündelt.
Die Folge: Das wahrgenommene Bild wird unscharf.

Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit - Hyperopie)

Weitsichtige oder übersichtige Menschen sehen, wenn der Sehfehler nicht groß ist, in der Ferne gut, brauchen aber eine Sehhilfe, um ohne Anstrengung mit kleinen Objekten in der Nähe arbeiten oder länger lesen zu können. Ihr Augapfel ist zu kurz, sodass sich die einfallenden Lichtstrahlen ohne optisches Korrektionsmittel (Brillenglas oder Kontaktlinse) theoretisch erst hinter dem Auge treffen. Weitsichtigkeit wird oftmals unbewusst kompensiert, was u.U. eine Ursache für Kopfschmerzen sein kann.

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Beim astigmatischen Auge gleicht die Form der Hornhautoberfläche mehr der Seite eines Eies als einer Kugel. Die Wölbung ist nicht durchgehend gleichmäßig, sondern in einer Achse ist das Auge übersichtiger (grün), in der senkrecht dazu stehenden Achse ist es kurzsichtiger (rot). Das Licht, das ins Auge fällt, wird aufgrund dieser unterschiedlichen Achsen nicht in einem Brennpunkt fokussiert, sondern in zwei „Brennlinien“ (die rote bzw. die grüne Ellipse).

Das astigmatische Auge kann daher keinen Punkt (und damit kein Bild) scharf abbilden, nur alles unscharf (der verschwommene bräunliche Fleck „K“). Astigmatismus heißt „keine (Bild-)Punkte“.

Ein Zylinder-Brillenglas ("Z") kann bei einem astigmatischen Auge eine punktscharfe Abbildung erzeugen. Es besteht aus einem "Plusanteil" (grün) und einem "Minusanteil" (rot), die senkrecht zueinander geschliffen sind.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Die Elastizität der Augenlinse lässt mit zunehmendem Alter spürbar nach. Die Folge: Etwa vom 40. Lebensjahr an reicht die für die Scharfeinstellung auf die Nähe erforderliche Linsenwölbung z.B. nicht mehr, um das Kleingedruckte im Vertrag lesen zu können. Hier hilft auch keine Anstrengung, sondern nur noch eine Sehhilfe.

Myopie

Das kurzsichtige Auge ist zu "lang", unendlich weit entfernte Punkte werden vor der Netzhaut abgebildet, auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild (bräunlicher Fleck).
Das kurzsichtige Auge ist zu "lang".
Mit einer Minus-Brille ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Minus-Brille ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Minus-Kontaktllinse ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Minus-Kontaktllinse ergibt sich eine scharfe Abbildung.

Hyperopie

Das übersichtige ("weitsichtige")Auge ist "zu kurz", weit entfernte Punkte werden hinter der Netzhaut abgebildet, auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild (bräunlicher Fleck).
Das übersichtige Auge ist "zu kurz".
Mit einer Plus-Brille ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Plus-Brille ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Plus-Kontaktlinse ergibt sich eine scharfe Abbildung.
Mit einer Plus-Kontaktlinse ergibt sich eine scharfe Abbildung.

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