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Woche des Sehens - Blindheit. Verstehen. Verhüten.

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Diabetische Retinopathie

Die Diabetische Retinopathie ist eine Netzhautkrankheit, die in Folge des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) entsteht und das Sehvermögen bedroht. Jedes Jahr erkranken über 8.000 Diabetiker an einer diabetischen Retinopathie. Beim Diabetes muss man zwischen Typ I und Typ II unterscheiden. Die beiden Formen haben verschiedene Ursachen: Typ I ist genetisch bedingt und kann schon im frühen Kindesalter auftreten. Der weit häufigere Typ II wird auch als Altersdiabetes bezeichnet u.a. durch die Ernährung beeinflusst.

Beim Diabetes entwickelt sich die Netzhautkrankheit oft langsam und für den Betroffenen lange Zeit unauffällig. Erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt er, dass sein Sehvermögen nachlässt. Bei Blutungen durch den Diabetes kann das Sehvermögen aber auch rapide verloren gehen. Wenn Veränderungen des Augenhintergrundes festgestellt worden sind, kann in vielen Fällen eine Laser-Behandlung die Verschlechterung der Sehleistung verlangsamen oder zum Stillstand bringen, aber meist nicht mehr bessern. Deswegen sind die Früherkennung und damit der rechtzeitige Behandlungsbeginn für den Erhalt des Augenlichts entscheidend. Patienten können auch selber zu einem günstigeren Verlauf der Erkrankung beitragen, indem sie ihre Blutzucker und auch ihren Blutdruck möglichst gut einstellen. Sie sollten auf Nikotin verzichten, wenig Alkohol trinken und ihre Diätempfehlugen gewissenhaft einhalten.

Mehr zur diabetischen Retinopathie:

Externer Link (neues Fenster): http://www.augeninfo.de/patinfo/pi_diab.php

Externer Link (neues Fenster): http://www.aad-kongress.de/presse/vollseite.php?presse_id=96

 

Ein Puzzle betrachtet mit Diabetischer Retinopathie. ©absv/Originalfoto:friese

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