Die Tipps

Hier erhalten Sie die Tipps der Selbsthilfeorganisationen, der Augenärzte und der Entwicklungshilfeorganisationen.

 

 

Tipps der Augenärzte

Lassen Sie in regelmäßigen Abständen Sehschärfe und Augen kontrollieren.
Machen Sie von dem Angebot zur Früherkennung des Glaukoms spätestens nach Vollendung des 40. Lebensjahres Gebrauch.
Wer an hohem Blutdruck, Diabetes oder Krankheiten des rheumatischen Formenkreises leidet, sollte regelmäßig den Augenarzt aufsuchen.
Jede Augenentzündung sollte zum Augenarzt führen, denn Selbstbehandlung kann fatale Folgen haben.

Gehen Sie mit Ihren Kindern frühzeitig zum Augenarzt. Bei etwa zehn Prozent aller Kinder besteht in den ersten Lebensjahren die Gefahr, dass sie eine Sehschwäche entwickeln, die nur durch frühzeitige Behandlung vermieden werden kann. Deswegen sollten alle Kinder im Alter von 30-42 Monaten und zusätzlich die Risikokinder (Eltern oder Geschwister schielen oder haben einen deutlichen Sehfehler) mit 6-9 Monaten von einem Augenarzt untersucht werden.

Suchen Sie den Augenarzt auf, wenn ihr Kind in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen hat oder oft unkonzentriert erscheint.

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Tipps der Selbsthilfeorganisationen

Wer von Blindheit und Sehbehinderung betroffen ist, steht vor einer Menge Fragen: Wo bekomme ich Hilfe? Wie meistere ich meinen Alltag? Kann ich alleine wohnen? Kann ich noch Zeitung lesen, wie mache ich das mit der Post, wie kann ich einkaufen und kochen? Kann ich meinen Beruf weiterhin ausüben? Kann ich als blinder Mensch studieren? Eine erste Anlaufstelle sind die Selbsthilfeorganisationen blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland. Hier bieten selbst betroffene Haupt- und Ehrenamtliche Beratung zu den Themen Alltag und Beruf. Auch Fragen zu rechtlichen Themen wie die Beantragung von Blindengeld oder eines Schwerbehindertenausweises werden hier beantwortet.

Erfahren Sie im Beitrag "Der erste Schritt: Warum blinde und sehbehinderte Menschen Selbsthilfeorganisationen kontaktieren" mehr zu diesem Thema.

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Tipps der Entwicklungshilfeorganisationen

In Entwicklungsländern sind viele Augenerkrankungen mit wenig Geld zu bekämpfen. So kostet eine Operation am Grauen Star, mit der ein Mensch wieder sehen kann, durchschnittlich nur 30 Euro. Ein Kleinkind benötigt eine Vollnarkose, deshalb kostet die OP 125 Euro.

Besonders in afrikanischen Ländern herrscht ein gravierender Mangel an Augenärzten und anderem augenmedizinischen Personal. Die CBM und das DKVB suchen daher Augenärzte mit OP-Erfahrung, die ihr Wissen an einheimische Kollegen weitergeben wollen. Nähere Informationen finden Sie unter www.cbm.org oder auf www.dkvb.org.

Wenn Sie in Ihrer Gemeinde oder einer Schule das Thema „Blindheitsverhütung in Entwicklungsländern“ vorstellen möchten, finden Sie didaktisch gut aufbereitete Unterrichtsmaterialien sowie andere Hilfsmittel und Ideen unter www.cbm.de/material.

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