Deutsche Meisterschaften im Showdown

Showdown, auch als Tischball bekannt, kann von blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gleichermaßen gespielt werden. In Dortmund finden nun die Titelkämpfe statt.

Dynamik und Schnelligkeit sind die Markenzeichen von Showdown. Aus diesem Grund wird es häufig mit Tischtennis verglichen. Auch die Größe des Tisches ist vergleichbar mit dem eines Tischtennistisches, allerdings besitzt der Showdown-Tisch abgerundete Ecken und eine 14 cm hohe Bande. An den kurzen Enden des Tisches befinden sich die beiden Tore, die durch quadratische Öffnungen in der Bande sowie ein halbrundes Loch in der Tischplatte markiert werden.

Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe eines rechteckigen Schlägers einen Kunsttoffball in das gegnerische Tor zu befördern. Dieser ist mit Metallstiften gefüllt, um seine Rollbewegungen wahrnehmen zu können.
Ein Satz endet normalerweise bei 11 Punkten. Gewinner des Spiels ist derjenige der zwei (je nach Spielart auch drei) Sätze für sich entscheiden kann. 

Showdown ist jedoch nicht nur ein Spiel für blinde und sehbehinderte Sportler. Auch sehende Menschen können Tischball spielen. Durch das Tragen eines Sichtschutzes wird die Gleichheit der Chancen gewahrt.

Vom 1. bis 3. April trifft sich nun die deutsche Tischball-Elite in Dortmund, um den Deutschen Meister zu ermitteln.

Weitere Informationen zum Spiel, zu Techniken und Taktiken sowie zu Ansprechpartnern in den Regionen finden Sie unter: <link http: www.showdown-germany.de>www.showdown-germany.de

 

Zwei blinden Menschen spielen Showdown. Ein sehender Schiedsrichter überwacht das Spiel.

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