1. Vorwort

Bereits seit 2002 sensibilisiert die Woche des Sehens jährlich eine breite Öffentlichkeit für ihre übergeordneten Ziele Blindheit verstehen und Blindheit verhüten. Die bundesweite Kampagne fand auch in diesem Jahr vom 8. bis 15. Oktober statt. Die Kampagnenwoche beinhaltet den „Welttag des Sehens“, der immer am zweiten Donnerstag im Oktober stattfindet und mit dem „Internationalen Tag des weißen Stocks“ am 15. Oktober endet.

Trotz der außergewöhnlichen Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie blicken wir gemeinsam mit den sieben Partnern und Sponsoren und vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren auf eine erfolgreiche Kampagne zurück. Unter dem Motto Neue Einsichten wiesen wir in vielen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens hin. Wir machten auf die Ursachen vermeidbarer Blindheit aufmerksam und gingen auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den ärmsten Ländern der Welt ein.

Wir freuen uns, Ihnen hier die wichtigsten Erfolge der diesjährigen Woche des Sehens zu präsentieren. Dazu gehören auch unsere neuen digitalen Angebote wie das Online-Spiel Blind zum Bus und die neu erstellte Digitalversion unseres Schulmaterials. Unter Beachtung der Pandemie-Regelungen konnten in der Kampagnenwoche zahlreiche analoge und digitale Veranstaltungen stattfinden. Anhand von Beispielen geben wir Ihnen einen Eindruck von der Vielfalt der Aktionen. 

Für den Ideenreichtum und ihr großes Engagement bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern, Akteurinnen und Akteuren und den Sponsoren, die die Kampagne möglich machten.

Wir freuen uns darauf, 2022 gemeinsam mit Ihnen in die einundzwanzigste Runde der Woche des Sehens zu gehen!

Carolina Barrera und Barbara Braun
Projektkoordinatorinnen der Woche des Sehens

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2. Schirmherrin Gundula Gause

Die Schirmherrin der Woche des Sehens, Gundula Gause, rief anlässlich der Aktionswoche dazu auf, gemeinsam und mit neuen Einsichten auf die Themen Blindheit und Sehbehinderung einzugehen. Der bereits traditionelle Radiobeitrag mit Frau Gause erreichte über 1.100.000 Hörer pro Stunde in 59 Ausstrahlungen. Das vollständige Vorwort der Schirmherrin befindet sich in der Aktionsbroschüre und im Aktionsleitfaden 2021.

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3. Thema und Motiv

Das übergeordnete Motto und Ziel der Woche des Sehens heißt Blindheit verstehen, Blindheit verhüten.

Zu diesem Motto legt die Woche des Sehens jährlich ein Thema mit einem entsprechenden Motivbild fest. Das Jahresmotto für 2021 lautete "Neue Einsichten". Das Bild repräsentiert die Aufklärungskampagne über das ganze Jahr hinweg und dient dazu, die verschiedenen Aktionen unserer Unterstützer und Aktiven unter einem Dach zu vereinen.

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4. Themenschwerpunkte 2021

4.1 Neue Einsichten – gemeinsam Barrieren überwinden

Drei ganz unterschiedliche Arten von Barrieren nahm die Woche des Sehens dieses Jahr ins Visier. Da sind zum einen die realen Barrieren, z. B. die gefährliche Kreuzung ohne akustisches Ampelsignal oder das Geschäft, das blinden Menschen mit Führhund den Zutritt verweigert. Vor Kurzem hinzugekommen ist der achtlos mitten auf dem Gehweg geparkte E-Roller. Inzwischen wird diesen Hindernissen jedoch von Barrieren in der digitalen Welt der Rang abgelaufen. Von der Videokonferenz bis zum Online-Shop – viel zu viele digitale Angebote sind für blinde und sehbehinderte Menschen nicht nutzbar. Die Woche des Sehens legte speziell hier den Finger in die Wunde und bewies zugleich mit barrierefreien virtuellen Aktionen, dass es auch anders geht.

Nicht weniger real sind die Barrieren, die in den Köpfen der Menschen aufgebaut werden, die gerade von einer Augenerkrankung erfahren haben. „Mit Sehbehinderung geht gar nichts mehr“, ist ein Gedanke, der zu einem massiven Hindernis werden kann. Die Woche des Sehens förderte den Austausch unter Betroffenen und wies auf die vielfältigen Beratungsangebote der Selbsthilfe hin. 

Zu guter Letzt sollen auch die Barrieren in den Köpfen der sehenden Menschen nicht vergessen werden. „Wie können Sie denn überhaupt arbeiten?“, ist eine häufig gestellte Frage, an der deutlich wird, wie viel Unwissenheit und Vorurteile es gegenüber seheingeschränkten Menschen gibt. Hier setzte die Woche des Sehens an, informierte und klärte mit attraktiven Angeboten auf.

Tag des weißen Stocks

1964 verabschiedete der US-Kongress eine Resolution, die den 15. Oktober zum White Cane Safety Day erklärte, übersetzt ungefähr: „Verkehrssicherheitstag des weißen Stocks“. Mit seiner umgehenden Proklamation unterstützte der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, Lyndon B. Johnson, das Streben blinder Menschen nach mehr Selbstständigkeit. Der Tag des weißen Stocks entwickelte sich schnell zum weltweiten Aktionstag der blinden Menschen.

Seit dem Jahr 2002 ist der 15. Oktober in Deutschland zugleich der Abschlusstag der Woche des Sehens. Die Selbsthilfeorganisationen griffen auch am
diesjährigen Tag des weißen Stocks aktuelle Themen auf, um auf Möglichkeiten und Probleme blinder Menschen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

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4.2 Neue Einsichten – mit Kennerblick und moderner Diagnostik

Das Auge ist für viele Menschen das wichtigste Wahrnehmungsorgan überhaupt. Über das Sehen bekommen wir einen großen Teil der Informationen über unsere Umwelt und gewinnen tagtäglich buchstäblich neue Einsichten: bunt, voller Bewegung und wunderbarer kleinster Details. Die Vorstellung, auf diesen wichtigsten aller Sinne verzichten zu müssen, wirkt bedrohlich: Nicht mehr lesen zu können, nicht mehr selbst Auto fahren zu können, beim Einkaufen ratlos vor den Regalen zu stehen – das ist ein Albtraum für alle, deren Augen gesund sind und für die gutes Sehen das Natürlichste auf der Welt ist.

Augenärztinnen und Augenärzte setzen sich Tag für Tag dafür ein, dass ihre Patientinnen und Patienten von Sehverlust verschont bleiben und dass sie ihr Sehvermögen optimal nutzen können. Ob es um die Korrektur einer Fehlsichtigkeit geht oder um die Behandlung einer Augenkrankheit – mit fundiertem Fachwissen sowie modernsten diagnostischen Geräten und Behandlungsmethoden können sie ihrem Patientenkreis zu klarem Durchblick und damit zu ungetrübten neuen Einsichten verhelfen.

Die Augenheilkunde selbst strebt als innovatives Fach stets nach neuen Einsichten, um Augenkrankheiten noch wirksamer behandeln zu können. Mit Gentherapien können bereits heute seltene erblich bedingte Augenkrankheiten behandelt werden, sodass die Betroffenen ihre Sehfähigkeit behalten – vor wenigen Jahren noch war das unmöglich.

Auch gängige Therapien werden kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Beispiel ist die Behandlung der häufigsten Ursache für Sehminderung im Alter, der feuchten Altersabhängigen Makula-Degeneration: Neue Medikamente kommen auf den Markt und neue Behandlungskonzepte werden entwickelt, um die Therapie weniger belastend für die Betroffenen und ihre Angehörigen zu gestalten. Aktuell zielen Forschungsprojekte darauf ab, auch die bisher nicht behandelbare trockene Form der Altersabhängigen Makula-Degeneration behandelbar zu machen. Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie Augenärztinnen und Augenärzte immer weiter nach neuen Einsichten streben, damit auch ihre Patientinnen und Patienten bis ins hohe Alter mit gesunden Augen neue Einsichten gewinnen können.

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4.3 Neue Einsichten – neue Aussichten

Corona hält die Welt seit Anfang 2020 in Atem. Die Pandemie ist ein warnendes Beispiel dafür, dass Krankheiten nicht an Grenzen haltmachen. Sie zeigt, was passiert, wenn Gesundheitssysteme schwach und Abstand oder Hygiene nicht möglich sind. Was das mit der Woche des Sehens zu tun hat? In der Entwicklungszusammenarbeit erleben die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) täglich die Auswirkungen schwacher Gesundheitssysteme und mangelnder Hygiene.

Hierzulande eher selten, ist Trachom weltweit die häufigste entzündliche Ursache für Erblindung. Trachom trifft vor allem arme Menschen in heißem und trockenem Klima. So wie Dinknesh Wondifraw aus Äthiopien. Hinter ihrem Haus liegen die Kochstelle, die Grubenlatrine und das Feld mit Ziegen. Perfekter Nährboden für Fliegen. Sie sind überall und können die Bakterien übertragen, die Trachom verursachen.

Bei Frau Wondifraw waren beide Augen entzündet. Wirklich schmerzhaft wurde es, als sich ihre Augen immer wieder entzündeten. Es entstanden Narben auf der Innenseite der Augenlider, die sich dadurch verkürzten und die Wimpern nach innen zogen. Die Wimpern der 38-Jährigen scheuerten beim Blinzeln über die Hornhaut.

Übertragen wird Trachom nicht nur durch Fliegen, sondern auch von Mensch zu Mensch, zum Beispiel wenn gemeinsam genutzte Handtücher oder ungewaschene Hände mit den Augen in Berührung kommen. Hygiene ist also zentral. Die CBM und ihre Partner arbeiten in Nordäthiopien daran, die Zahl der Trachom-Patientinnen und -Patienten zu reduzieren. Gesundheitshelferinnen und -helfer erklären, was Trachom verhindern kann: regelmäßig Hände und Gesicht waschen. Damit dafür sauberes Wasser vorhanden ist, wurden mehr als 700 Brunnen gegraben und Quellzugänge eingefasst. Rechtzeitig entdeckt, helfen Antibiotika. Die Sehfähigkeit von Frau Wondifraw konnte nur durch eine Lid-Operation gerettet werden. Durchgeführt wurde sie in einer von der CBM unterstützten Gesundheitsstation.

Die dreifache Mutter ist dankbar und glücklich, dass ihr ein 30-Minuten-Eingriff Aussichten auf ein Leben ohne dauerhaften Schmerz schenkt.

CBM und DKVB kämpfen in den ärmsten Regionen der Welt gegen Trachom. Bei der Woche des Sehens klärten sie unter dem Motto „Neue Einsichten – neue Aussichten“ über die Situation von Menschen mit Augenproblemen in Entwicklungsländern auf.

5. Zentrale Aktion

Für unsere zentrale Aktion 2021 schnürten wir das umfassende Materialpaket Woche des Sehens digital mit Aktionsmaterialien für digitale Veranstaltungsformate. 

Das Paket enthält eine überarbeitete Version unseres beliebten Schulmaterials, die Lehrkräfte im Online-Unterricht der Sekundarstufe I einsetzen können. Für Vorträge und Unterricht haben wir ein virtuelles Auge erstellt. Bei Klick auf die 17 verschiedenen Teile des Auges erscheinen jeweils die passenden Bezeichnungen. Für spielerische Aktionseinheiten haben wir das inklusive Online-Spiel „Blind zum Bus“ erstellt. Es vermittelt einen Eindruck davon, wie sich vollblinde Menschen orientieren. Auf einem imaginären Gang zur Bushaltestelle bleibt der Weg unsichtbar. Man bewegt sich nur anhand akustischer Signale.

Da das Online-Spiel zum Beginn der Aktionswoche noch nicht vollständig barrierefrei produziert war, veröffentlichten wir zunächst einen Prototyp. Zu diesem konnten Gamer über eine integrierte Feedback-Funktion Kommentare und Verbesserungsvorschläge abgeben. Die finale Version des Spiels werden wir im ersten Quartal 2022 sowohl als Desktop-Version wie auch für Mobilgeräte in den Appstores anbieten.

Das Online-Spiel „Zug in Sicht“ von 2020, Mustervorträge und Templates, unsere erfolgreichen Filme, ein Braille-Simulator, ein Quiz und optische Täuschungen vervollständigen das digitale Paket. Ergänzend zu den Materialien stellen wir auf woche-des-sehens.de/digital zahlreiche Tipps für die Organisation von Online-Aktionen bereit.

6. Veranstaltungen

Die Aktionen im Rahmen der Kampagnenwoche stellen den Kern der Woche des Sehens dar. Sie sollen die Teilnehmenden für die Belange sehbehinderter und blinder Menschen sensibilisieren und rund ums Auge informieren. Trotz der herausfordernden Pandemie-Bedingungen konnten viele Veranstaltungen stattfinden.

Als überregionales Angebot für ein breites Publikum fanden in diesem Jahr 31 Online- und Telefon-Aktionen statt. Vereine der Selbsthilfe veranstalteten vielfältige Aktionen, die Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen offenstanden, wie zum Beispiel Hilfsmittelausstellungen, Filmvorführungen oder Dunkellesungen. In Augenarztpraxen und Augenkliniken konnten sich Patientinnen und Patienten anhand des ausgelegten Materials über die Kampagne informieren und sich Vorträge zu Augenerkrankungen und Therapien anhören – auch im digitalen Format. Zahlreiche Lehrkräfte griffen die Woche des Sehens auf und bezogen die Thematik in ihren Unterricht ein. Hochschulen und Behörden legten das angebotene Material aus, um zu den Themen Blindheit und Sehbehinderung zu informieren. Im Online-Veranstaltungskalender auf der Website konnten Interessierte mithilfe der Postleitzahlsuche Aktionen in ihrer Nähe finden. Insgesamt fanden in diesem Jahr bundesweit über 400 Aktionen statt. 18 Aktionen davon unterstützten wir mit einer finanziellen Förderung.

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Wir stellen Ihnen einige der vielfältigen Veranstaltungen der diesjährigen Aktionswoche vor:

Gelbe Karte für E-Roller auf Gehwegen!

Passend zum Motto der Woche des Sehens 2021 „Neue Einsichten“ und anlässlich des Internationalen Tages des weißen Stocks am 15. Oktober 2021 hat der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) symbolisch die Gelbe Karte gezeigt. Kreuz und quer auf Gehwegen stehende oder liegende Roller prägen mittlerweile Berlins Straßenbild und bilden eine große Unfallgefahr nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen.
Teilnehmende hängten E-Rollern, die auf Gehwegen Passanten behinderten, eine Gelbe Karte an den Lenker. Die Karte forderte Rollerfahrende und Verleihfirmen zu mehr Rücksichtnahme auf. Sie appellierte zudem an die Bezirke, für Abstellplätze jenseits der Gehwege zu sorgen. Die Berliner Zeitungen wie auch Funk, Fernsehen und soziale Medien berichteten über die Aktion.

Stadtführung in Stendal

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSVSA), Beratungsstelle Stendal, nahm in Kooperation mit anderen Organisationen an der Woche des Sehens mit drei erfolgreichen Aktionen teil. Eine davon war die Stadtführung in Stendal am 15. Oktober 2021 (Tag des weißen Stocks). Dabei hatten sehende Bürgerinnen und Bürger unter Zuhilfenahme von Langstöcken und Simulationsbrillen die Möglichkeit, Stendal aus der Sicht blinder und sehbehinderter Menschen zu erleben.

Online-Patientensymposium in Mainz „Neue Einsichten – mit Kennerblick und moderner Diagnostik“

Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA e. V. bot am 9. Oktober telefonische Fachvorträge und eine virtuelle Hilfsmittelausstellung an. Kooperationspartner war die Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.

Gottesdienst zum Thema Sehschwäche

Am 10. Oktober 2021 organisierte der Chefarzt der Augenklinik am DBK Neubrandenburg einen Gottesdienst. Dabei wurden die Themen Sehminderung,
Blindheit, Krankheit, Heilung und Hilfe angesprochen. Der Gottesdienst wurde mit Liedern, Musik, Lesungen und unter Beteiligung von Mitgliedern der Selbsthilfe-Organisation „Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ (BSVMV) gestaltet und zuvor medial angekündigt. Der Gottesdienst wurde im Radio übertragen.

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7. Partner der Woche des Sehens

Die Woche des Sehens ist eine gemeinschaftliche Initiative von sieben Verbänden, Selbsthilfegruppen und international tätigen Entwicklungshilfeorganisationen, die sich mit den Themen Blindheit und Sehen befassen und sie aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Die Partner tragen die Kampagne ideell und finanziell.

CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e. V.

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den international führenden Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Ländern der Welt – und das seit mehr als 110 Jahren. Gemeinsam mit ihren lokalen Partnern sorgt sie dafür, dass sich das Leben von Menschen mit Behinderungen grundlegend und dauerhaft verbessert. Sie leistet medizinische Hilfe und setzt sich für gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ein. Ziel ist eine inklusive Welt, in der Menschen mit und ohne Behinderungen ihre Fähigkeiten einbringen können und niemand zurückgelassen wird. Im vergangenen Jahr förderte die CBM 460 Projekte in 48 Ländern.
www.cbm.de · Telefon: (0 62 51) 131-131

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)

Als Zusammenschluss der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe koordiniert der DBSV das bundesweite Handeln und Auftreten von 19 Landesvereinen. Ziel des DBSV ist es, die Lebenssituation der Augenpatientinnen und -patienten und der ca. 1,2 Millionen blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen oder mit Erkrankungen, die zu einem Sehverlust führen können, hat der DBSV das qualitätsgesicherte Beratungsangebot „Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust“ entwickelt.
www.dbsv.org und www.blickpunkt-auge.de · Telefon: (030) 28 53 87-0

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V. (BVA)

Der BVA vertritt die fachlichen und berufspolitischen Belange der deutschen Augenärzte und vermittelt augenärztliche Kompetenz in der Öffentlichkeit.
Der Augenarzt ist der erste Ansprechpartner bei allen Formen einer Sehschwäche. Dank modernster Diagnostik ist er am ehesten in der Lage, die Ursachen einer drohenden Erblindung festzustellen, und kann diese in vielen Fällen verhüten und die bestmögliche Therapie vorschlagen.
www.augeninfo.de ·Telefon: (02 11) 4 30 37-00

Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit e. V. (DKVB)

Das DKVB besteht als Verein seit 1980. Mitglieder sind Augenärzte, Vertreter von Blindenverbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Einzelpersonen, deren Ziel die weltweite Blindheitsverhütung ist. Vorstand und Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
www.dkvb.org · Telefon: (02 03) 37 62 25 oder (0 23 82) 80 61 83

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)

Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Ihr Ziel ist die Förderung der Ophthalmologie
vor allem in den Bereichen Wissenschaft und Forschung. Mit über 8.000 Mitgliedern zählt sie zu den bedeutendsten medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland. Gegründet wurde die DOG 1857 in Heidelberg. Sie ist damit die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt. Ein besonderes Anliegen der Gesellschaft ist die Bekämpfung vermeidbarer Erblindung und ihrer Ursachen.
www.dog.org · Telefon: (0 89) 55 05 76 80

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS)

Der DVBS ist eine Selbsthilfeorganisation blinder und sehbehinderter Menschen, die trotz ihrer Behinderung selbstbestimmt leben und beruflichen Erfolg haben wollen. Er vertritt ihre Interessen in sozialen, beruflichen, rechtlichen und kulturellen Belangen, vor allem in Fragen der Aus- und Weiterbildung, der Rehabilitation und des Berufs, und fördert so ihre gesellschaftliche Teilhabe.
www.dvbs-online.de · Telefon: (0 64 21) 94 88 80

PRO RETINA Deutschland e. V. (PRO RETINA)

PRO RETINA ist die Selbsthilfevereinigung der Menschen mit Netzhautdegenerationen. Dies umfasst die Krankheitsbilder Retinitis Pigmentosa, Makula-Degeneration, das Usher-Syndrom und seltene Formen der Netzhautdegeneration. Die 6.500 Mitglieder sind in 60 Regionalgruppen und Fachgruppen organisiert. Neben der Patientenberatung steht die Förderung der Forschung im Vordergrund.
www.pro-retina.de · Telefon: (02 28) 227 217 0

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8. Förderer und Sponsoren

Finanziert wurde die Woche des Sehens durch die Beiträge der sieben Partner sowie durch Förder- und Sponsorengelder.

  • Die Aktion Mensch förderte die Woche des Sehens bereits zum zwanzigsten Mal. (Im barrierefreien PDF steht hier "zum neunzehnten Mal". Bitte entschuldigen Sie diesen Fehler.)
  • Die Carl Zeiss Meditec AG ist langjähriger Sponsor.

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9. Organisation

Die Organisation der Woche des Sehens ist verteilt auf drei Zuständigkeitsebenen. Die Vorstandsebene setzt sich aus den Geschäftsführungen aller Partner der Kampagne zusammen. Der Vorstand trifft sich mindestens einmal im Jahr zur Vollversammlung. Hier wird über die strategische Ausrichtung der Aktionswoche wie z. B. Schwerpunkte, übergreifende Aktionen und Finanzierungsmöglichkeiten entschieden. Eine Koordinationsgruppe, die aus Vertreterinnen und Vertretern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aller Partner besteht, ist für die operative Umsetzung der strategischen Vorgaben verantwortlich. Ihre Aufgabe besteht darin, die Interessen der einzelnen Partner zu bündeln, die zentralen Aktionen vorzubereiten, Sponsoren zu gewinnen und die Kommunikationsmaterialien zu entwickeln.

Frau Carolina Barrera übernahm erneut die Projektkoordination der Kampagne mit Sitz beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in Berlin. Die Projektkoordination bei der CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e. V. in Bensheim übernahm erneut Frau Barbara Braun. Beide Koordinatorinnen pflegten auch persönliche Kontakte zu Veranstalterinnen und Veranstaltern und halfen bei der Suche nach Kooperationspartnern.

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10. Elemente der Kampagne

Die Woche des Sehens stellt Veranstaltern von regionalen Aktionen jedes Jahr kostenloses Aktions- und Informationsmaterial zur Verfügung.

10.1 Material-Angebot

Folgendes Material konnten Veranstaltende 2021 kostenfrei bestellen:

•  Plakate, Handzettel und Broschüren mit Thema/Bildmotiv der Kampagne 2021
•  Postkarten „Bitte Weg frei!“
•  USB-Stick mit Mustervorträgen und -pressemitteilungen
•  Broschüre „Sehen und Sehverlust in Deutschland“
•  Plakat „Sehbehinderung – was heißt das?“
•  Simulationsbrillen für 10 % Sehkraft, Retinitis Pigmentosa (RP), Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) und Diabetische Retinopathie (DR)
•  Tastsäckchen und Fähnchen

Zudem stand das unter 5 Zentrale Aktion beschriebene Digital-Angebot zur Verfügung.

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10.2 Versand der Materialien

Die kostenfreien Materialien für Veranstaltungen oder zum Auslegen in der Praxis und anderen Einrichtungen wurden ab August an die Organisatoren versandt. Hauptsächlich über ein Online-Formular, das auf der Website der Woche des Sehens bereitsteht, war es möglich, bei Anmeldung der Aktionen das Material anzufordern. Ein Material-Basispaket und individuelle Zusammenstellungen konnten online und per E-Mail über die Projektkoordination in Berlin bestellt werden. 

2021 wurden über 400 Material-Pakete versandt, die von den Bestellern individuell zusammengestellt wurden.

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10.3 Teilnehmermotivation

In Rundschreiben und über interne Publikationen haben wir die Mitglieder der einzelnen Partnerorganisationen aufgerufen, sich aktiv an der Woche des Sehens zu beteiligen. Durch persönliche Anschreiben haben wir weitere Interessierte zur Teilnahme an der Aktionswoche eingeladen. Die Pflege persönlicher Kontakte und Beratung per E-Mail und Telefon motivierten potenzielle Veranstalter. Der bereitgestellte Aktionsleitfaden informierte über die Themen der Kampagne und bot Tipps für Veranstaltungen und ihre Durchführung.

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10.4 Pressearbeit

Neugestalung der Presse-Website

2021 überarbeiteten wir die Presseseite www.woche-des-sehens.de/presse komplett und gestalteten sie neu. Journalistinnen und Journalisten finden unser umfangreiches Angebot an Pressetexten und -bildern nun in den drei fachlichen Kategorien „Augenerkrankungen“, „Leben mit Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland“ und „Blindheit und Sehbehinderung weltweit“.
Ergänzt werden die drei Bereiche durch die Kategorie „Neuerscheinungen“, die unsere jüngsten Texte und Bilder enthält. Unser Audiomaterial und ein Interview mit unserer Schirmherrin Gundula Gause runden unser Presseangebot ab.

Medienresonanz

Die Medienresonanz der Woche des Sehens war auch 2021 noch von der starken Präsenz der Corona-Pandemie in allen Pressebereichen (Print, TV, Radio und Internet) beeinflusst. Dennoch konnten wir die Themen Augengesundheit, Blindheit und Sehbehinderung in den Medien platzieren. Redaktionen und Anzeigenabteilungen informierten wir im Mai mit der ersten Vorankündigung über den Termin und die Themen der diesjährigen Aktionswoche. Die zweite Vorankündigung folgte im August. Sie erinnerte an den Termin und ging nochmals auf die Kampagnenthemen
ein. Zudem wies sie auf das neue digitale Angebot zum Kampagnenstart wie auch auf aktuelle Texte und Bilder auf der neu gestalteten Presse-Website hin.

Direkt vor Beginn und während der Aktionswoche veröffentlichten wir fünf weitere Pressemeldungen. Die erste wies auf den Kampagnenstart und das Engagement der Schirmherrin Gundula Gause hin. Am 8. Oktober kündigten wir unser neues Online-Spiel „Blind zum Bus“ an. Die am 11. Oktober versandte Pressemitteilung aus dem Bereich der Augenmedizin befasste sich mit Gentherapien bei Glaukom. Die Meldung vom 12. Oktober zum „Welttag des Sehens“ thematisierte die im globalen Süden noch häufige Augenerkrankung Trachom sowie Vorbeugeund Behandlungsmaßnahmen für die bakterielle Infektion. Den Abschluss bildete am 13. Oktober der Beitrag aus dem Bereich der Selbsthilfe. Er enthielt Tipps für ungeklärte Haftungsfragen bei einem E-Roller-Unfall. Zudem wies er auf den Internationalen Tag des weißen Stocks am 15. Oktober hin.

Printmedien

Im Printbereich erreichten wir in diesem Jahr eine Auflagenzahl von 13,3 Millionen. Da die Corona-Pandemie in den Medien weiterhin sehr viel Raum einnimmt, betrachten wir diese Zahl wie auch die Anzahl der Beiträge von 649 durchaus als Erfolg. Mit einigen Medien erzielten wir sechsstellige Auflagenzahlen.

Beispiele der auflagenstärksten Titel

Freizeitwoche: 317.805
tina: 271.093
Badische Woche: 210.000
Neue Braunschweiger am Samstag: 175.184
Frau im Trend: 170.924
Stuttgarter Zeitung: 124.109

TV

Auch im TV-Bereich überlagerte die Pandemie andere Gesundheitsthemen stark. Dennoch gab es in diesem Jahr 6 TV-Beiträge zur Woche des Sehens. Sie wurden von NDR, SWR und MDR ausgestrahlt.

Hörfunk

Über die Woche des Sehens 2021 gab es Berichte in verschiedenen öffentlichrechtlichen Sendern, zum Beispiel beim NDR, MDR, WDR, SWR und HR. Auch private Sender mit hoher Einschaltquote berichteten über die Kampagnenwoche, unter anderem Antenne Bayern, Hit Radio FFH, radioeins und big FM national. Insgesamt erreichten wir damit rund 6,1 Millionen Hörerinnen und Hörer.

Sendefertige Beiträge (Radio-Kit)

Auch 2021 produzierten wir vier sendefertige Hörfunkbeiträge. Sie befassten sich tiefergehend mit den einzelnen Themensträngen der Aktionswoche. Erfreulicherweise stellte sich dabei die Schirmherrin der Woche des Sehens, Gundula Gause, erneut für ein Interview zur Verfügung. Obwohl die Corona-Pandemie in den Sendern noch sehr präsent war, erzielten wir in diesem Jahr insgesamt 293 Ausstrahlungen. 94 Sender nahmen die Beiträge ins Programm.

Radiobeiträge 2021AusstrahlungenZuhörende pro Stunde
Gundula Gause zur Woche des Sehens591.115.488
Beitrag der Augenmedizin59941.488
Beitrag der Selbsthilfeorganisationen1101.407.848
Beitrag der Entwicklungszusammenarbeit652.663.488
Gesamt2936.128.312

Online

Insgesamt 496 Meldungen zur Woche des Sehens zählten wir 2021 im Online-Bereich. Dabei gehen wir davon aus, dass dazu noch zahlreiche weitere Beiträge kommen, die durch das Suchraster gefallen sind. Diese Meldungen erwähnten die Woche des Sehens zwar nicht namentlich, befassten sich aber inhaltlich mit den Themen und Zielen der Kampagne.

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10.5 Internet-Auswertung

Die Website der Woche des Sehens stellt eine wichtige ganzjährige Informationsplattform zu den Kernthemen der Kampagne dar. Den Besucherinnen und Besuchern boten wir dort neben detaillierten Informationen zu Augengesundheit, Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland und weltweit auch fundiertes Hintergrundwissen und Kennzahlen zur Thematik an.

Wie in den Vorjahren konnten Organisatorinnen und Organisatoren von Aktionen im Rahmen der Aktionswoche über die Website schnell und einfach kostenfreies Aktionsmaterial bestellen und Veranstaltungen anmelden. Zudem erhielten sie nützliche Tipps für die Planung und Durchführung ihrer Aktionen. Im downloadbaren Aktionsleitfaden stellten wir 2021 noch mehr Beispiele für mögliche Aktionen vor als in den Vorjahren. Damit wollten wir besonders auch neuen Akteurinnen und Akteuren die Veranstaltung einer eigenen Aktion erleichtern. Über die Postleitzahlen-Suchfunktion des Veranstaltungskalenders konnten Interessierte einfach Aktionen in der Nähe ihres Wohnorts finden. Auch Online- und Telefon-Aktionen waren im Kalender eingetragen. 

Auf der neu erstellten Unterseite www.woche-des-sehens.de/digital präsentieren wir seit Herbst unser digitales Angebot. Dort finden sich unsere in diesem Jahr neu aufgebauten Medien wie das digitale Schulmaterial, das Online-Spiel „Blind zum Bus“ und das virtuelle Auge. Das Online-Spiel können Interessierte direkt im Browser spielen. Aber auch Materialien aus früheren Jahren sind dort verlinkt, zum Beispiel unsere Filme und das Online-Spiel „Zug in Sicht“, das seit Ende des Jahres auch in den Appstores für Mobilgeräte zur Verfügung steht.

Besuche auf www.woche-des-sehens.de

Um den Aufbau und das Angebot unserer Website fortlaufend zu verbessern, untersuchen wir unseren Internetauftritt mithilfe von Google Analytics. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher unserer Website ist im Vorjahresvergleich etwas gesunken und lag bei rund 24.000. Dies führen wir in erster Linie darauf zurück, dass die nunmehr fast zwei Jahre anhaltende Pandemie-Situation eine gewisse Übersättigung an digitalen Angeboten hervorgebracht hat. Die permanente Notwendigkeit, viele berufliche oder private Dinge online zu erledigen, mag zudem die Bereitschaft gesenkt haben, noch zusätzliche Zeit online zu verbringen.

Dennoch fanden insbesondere unsere Infothek-Seiten zu Augenerkrankungen sowie Zahlen und Fakten zu Blindheit und Sehbehinderung weiterhin viele Interessierte. Sie wurden jeweils zwischen 3.000 und 5.500 Mal besucht. Die Unterseite zu den beiden Spielen erhielt im zurückliegenden Jahr rund 3.500 Klicks. Die Seite zu unserem Schulmaterial in digitaler und analoger Version verzeichnete 2.200 Besucherinnen und Besucher.

Ebenso blieben unsere Download-Angebote erfolgreich, wie zum Beispiel das analoge Schulmaterial und die Broschüre „Sehen und Sehverlust in Deutschland“. Insgesamt zählten wir rund 3.000 Downloads.

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10.6 Social-Media-Auswertung

Facebook

Die Woche des Sehens erfreut sich im Bereich Social Media weiterhin großer Beliebtheit. Auf Facebook verzeichnet die Kampagnenwoche inzwischen über 2.600 Abonnements. Wöchentlich stellen wir Neuigkeiten und Informationen über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Augengesundheit online. Zudem informieren wir in den Beiträgen über die Situation von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und weltweit.

Jährlich veröffentlichen wir rund 60 Posts, die viele Nutzerinnen und Nutzer gerne teilen. Die erfolgreichsten Posts während der Kampagnenwoche waren: Virtuelles Auge, Statement von Gundula Gause und Glaukom – Regeneration des Sehnervs möglich. Insgesamt haben wir mit Facebook-Beiträgen während der Woche des Sehens mehr als 16.000 Personen erreicht.

Youtube

Der YouTube-Kanal der Woche des Sehens stellt im Themenbereich Blindheit und Sehbehinderung inzwischen eine feste Größe dar. Interessierte finden dort ein breites Angebot an verschiedenen Videos zu den Themen der Kampagne. So finden sie hier die beliebten und häufig genutzten Simulationsfilme „So sehe ich mit …“ und den Informationsfilm „Sehbehinderung ist nicht gleich Sehbehinderung“. Auch der Film „Chancen sehen – Risiken erkennen“ steht hier zur Verfügung, ebenso die drei Einzelclips, aus denen er sich zusammensetzt.

Views der Filme zu Innovationen rund ums Auge Views Hörfilmfassung (in Klammer die Views der Hörfilmfassung)
Blinde und sehbehinderte Menschen in einer digitalisierten Welt: 3.637 (3.479)
Sehtest im Hosentaschenformat: 408 (187)
Tiefenblick dank Laserlicht: 543 (241)
Chancen sehen – Risiken erkennen (Gesamtfilm): 769 (226)
Die Filme wurden bis 30. November 2021 insgesamt rund 9.300 Mal angeschaut.

Views Simulationsfilm „So sehe ich mit … 
… Katarakt“: 66.058
… AMD“: 78.345
… Glaukom“: 45.689
… Diabetischer Retinopathie“: 30.595
… Retinitis Pigmentosa“: 24.013
Sehbehinderung im Alltag (Gesamtfilm): 21.522

Views Schminktutorials 
Tina Sohrab stellt sich vor: 4.363
Die perfekte Grundierung: 7.612
Das Augen-Make-up: 13.866
Der trendige Lippenlook: 4.266
Bis 30. November 2021 wurden die Schminktutorials 30.107 Mal aufgerufen – etwa 5.000 kamen in diesem Jahr hinzu.

Weitere Filme (in Klammern Hörfilmfassung)
Sehbehinderung ist nicht gleich Sehbehinderung: 15.870 (815)
Woche des Sehens – 60 Se(h)kunden: 2.042 

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11. Fazit und Ausblick

Bundesweit fanden über 400 Veranstaltungen wie Ausstellungen, Filmvorführungen, Fachvorträge, Schulaktionen usw. statt. Zudem wurden um die
400 individuell angefertigte Pakete mit Materialbestellungen zugesendet. Die Zustellung erfolgte kostenlos für die Bestellerinnen und Besteller.

  • In diesem Jahr erweiterten wir unser digitales Materialangebot. Auf www.woche-des-sehens.de/digital finden Interessierte nun unter anderem unsere zwei Online-Spiele, das digitale Schulmaterial und ein virtuelles Auge.
  • 2021 fanden 31 Online- oder Telefon-Aktionen statt
  • 18 Aktionen haben wir mit finanzieller Förderung unterstützt
  • Die Filme zu Innovationen rund ums Auge wurden bis November 2021 ca. 9.300 Mal angeschaut
  • Die Schminktutorials auf YouTube wurden bis Ende November 2021 insgesamt über 30.000 Mal aufgerufen
  • Die fünf Simulationsfilme der Woche des Sehens „So sehe ich mit …“ sind zu Klassikern geworden und weiterhin ein fester Bestandteil der Aufklärungskampagne. Seit ihrer Erstellung wurden die Filme bisher rund 267.000 Mal angeschaut, allein im Jahr 2021 über 30.000 Mal.
  • Auf unserer Website bieten wir ganzjährig Informationen und Tipps rund um unsere Kernthemen an
  • Rund 2.600 Abonnentinnen und Abonnenten folgen der Kampagnenwoche auf unserem Facebook-Kanal
  • Auf unserer 2021 neu gestalteten Presseseite www.woche-des-sehens.de/presse finden Journalistinnen und Journalisten vielfältige Texte und umfangreiches Bildmaterial zu Augengesundheit, Blindheit und Sehbehinderung

2022 findet die 21. Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober unter dem Motto „Alles im Blick?!“ statt.

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Die Partner der Woche des Sehens: