Finanzielle Förderung von regionalen Veranstaltungen

Die Woche des Sehens unterstützt mit Hilfe finanzieller Förderungen die Durchführung regionaler Aktionen im Rahmen der Aktionswoche. Hier erfahren Veranstalter, wie sie eine Förderung beantragen können, welche Förderrichtlinien zu beachten sind und welche Kosten seitens der Woche des Sehens gefördert werden.

 

Förderrichtlinien

Kriterien für die Förderung einer Aktion bis 300 Euro

  • Eine Aktion kann mit bis zu 300 Euro gefördert werden. Bedingung dafür ist, dass sie für jeden zugänglich und öffentlichkeitswirksam sein muss. Zudem muss mindestens ein Partner der Woche des Sehens aktiv daran teilnimmt. Eine höhere Förderung ist unter bestimmten Umständen möglich – siehe unten. 
  • Für jede Veranstaltung kann nur ein Förderantrag eingereicht werden.
  • Die Aktion muss während der Woche des Sehens (8. - 15. Oktober 2018) stattfinden.
  • Sie ist gegenüber Medien und Öffentlichkeit deutlich als eine Aktion im Rahmen der Woche des Sehens kenntlich zu machen.
  • Kostenloses Kommunikationsmaterial wird auf Bestellung zur Verfügung gestellt. Dieses kann mit individuellen Informationen ergänzt werden.
  • Bei geförderten Veranstaltungen ist es Pflicht, die Woche des Sehens mit kostenlosen Materialien bekannt zu machen.
  • Das Budget ist limitiert. Die Förderanträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
  • Wird eine Förderung bewilligt, dokumentieren die Veranstalter die Aktion (durch Fotos, Pressemeldungen etc.) und stellen das Material der Woche des Sehens bis 5. November 2018 zur Verfügung.  
  • Das Budget ist limitiert. Die Förderanträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

Kriterien für die Förderung einer Veranstaltung mit mehr als 300 Euro

Eine Veranstaltung kann unter den folgenden Voraussetzungen mit mehr als 300 Euro gefördert werden:

  • Wenn sich mindestens zwei Partner der Woche des Sehens an einer Veranstaltung beteiligen.
  • Wenn die Aktion besonders öffentlichkeits- und medienwirksam ist.
  • Wenn prominente Teilnehmer vertreten sind, z.B. Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kunst oder Kultur.

Die Liste gibt einen Überblick über mögliche Beurteilungskriterien und nicht alle genannten Punkte müssen erfüllt sein. Grundsätzlich ist eine Absprache mit der Projektkoordinatorin Frau Carolina Barrera erforderlich.

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Förderfähige Kosten

Die Kosten für folgende Punkte sind förderfähig:

  • Raummiete
  • Gebühren für Stadt-Aktionen (Standmiete, Kosten für Stromanschluss etc.)
  • Fahrt- und Hotelkosten für Referenten
  • Transportkosten
  • Benzinkosten
  • Druckmaterialien
  • Anzeigenschaltung in Zeitungen
  • Schaltung von Werbespots im Fernsehen

Alle weiteren Punkte müssen mit der Koordinatorin Frau Carolina Barrera abgesprochen werden. Eine generelle Absprache - auch in Bezug auf die oben genannten Punkte - wird empfohlen, um mögliche Irrtümer von vorneherein auszuschließen.

Folgende Punkte sind nicht förderfähig:

  • Honorare
  • Catering
  • Anschaffung von Material, das von den Partnern der Woche des Sehens verkauft wird
  • Materialien, die nicht ausschließlich für die Aktion verwendet werden (z.B. Messe-Aufsteller)

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Ablauf einer Antragstellung zur Förderung einer Veranstaltung

  1. Das „Antragsformular zur Förderung regionaler Veranstaltungen“ muss ausgefüllt und unterschrieben werden.
  2. Ein Finanzierungsplan und eine Kostenaufstellung müssen erstellt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die geplanten Kosten zur Art der Veranstaltung passen und den Förderrichtlinien entsprechen.
  3. Das unterschriebene Antragformular wird zusammen mit dem Finanzierungsplan und der Kostenaufstellung an die Projektkoordinatorin in Berlin, Frau Carolina Barrera, gesendet. Dort muss es spätestens am 03. September 2018 vorliegen.
  4. Nach Prüfung des Antrags informiert die Woche des Sehens den Antragsteller, ob die Förderung der Veranstaltung bewilligt wurde.
  5. Der Antragssteller (Veranstalter der Aktion) bezahlt zunächst alle Rechnungen, geht also in Vorleistung (Vorauszahlungen seitens der Woche des Sehens sind nicht möglich!). Die Rechnungen müssen entsprechend an den Antragsteller gerichtet sein.
  6. Im Anschluss an die Veranstaltung sendet der Antragssteller die Belege der Kosten, die im Antrag aufgeführt wurden, an die Projektkoordinatorin Carolina Barrera. Nutzen Sie hierfür das „Anschreiben für Antragsteller“, das Sie vorab vervollständigen (Name der Veranstaltung, Kontodaten etc.) und unterschreiben. Beachten Sie, dass die Unterlagen spätestens am 19. November 2018 im Koordinationsbüro vorliegen müssen. Zu spät eingegangene Belege können nicht berücksichtigt werden. Der Gesamtbetrag darf die Höhe der bewilligten Förderung nicht überschreiten.
  7. Abschließend überweist die Woche des Sehens dem Antragsteller die bewilligte Fördersumme auf das angegebene Konto. Es werden keine Gelder an Dritte überwiesen. Vorauszahlungen sind nicht möglich.

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Druck eigener Informationsmaterialien

Natürlich kann jeder Veranstalter eigenes Informationsmaterial wie Flyer, Handzettel oder Plakate herstellen. Das Logo der Woche des Sehens soll jedoch verwendet werden, ebenso die Internetadresse www.woche-des-sehens.de.
Folgendes ist zu beachten:

  • Abstimmung eigener Materialien
    Wenn eine Förderung beantragt wird, müssen sämtliche eigenen Materialien mit der Projektkoordination abgestimmt werden.
  • Logo der Woche des Sehens
    Das Logo der Woche des Sehens ist farbig in druckfähiger Qualität über die Projektkoordinatoren zu erhalten. Bitte nutzen Sie für die Anfrage das Kontaktformular. Es darf nicht verändert werden. Materialien, in denen das Logo der Woche des Sehens verwendet wird, müssen den Projektkoordinatoren zur Freigabe zugesandt werden. Die Mindestgröße ist eine Breite von 45 mm. Das Verhältnis von Höhe zu Breite darf nicht verändert werden. Das Logo der Woche des Sehens ist gut sichtbar auf Publikationen zu platzieren.
  • Name und Slogan
    Der Name „Woche des Sehens" wird in der Öffentlichkeit nicht abgekürzt. Er kann mit dem Motto blindheit. verstehen. verhüten. erweitert werden.
  • Verwendung des Titel-Motivs
    Das Motiv der Woche des Sehens darf frei verwendet werden, sofern die Quelle „Woche des Sehens" angegeben wird. Die Bildrechte liegen bei der Woche des Sehens.
  • Thema
    Unter dem jährlich wechselnden Thema (2018: „Mit anderen Augen") finden sich die Schwerpunkte der Partner der Woche des Sehens. In sämtlichen Publikationen wird das Thema gemeinsam mit dem Namen „Woche des Sehens" genannt, um einen einheitlichen Auftritt zu gewährleisten und das aktuelle Thema publik zu machen.
  • Schreibstil
    Heilung und Hilfe stehen im Vordergrund, nicht die Krankheit. Die Würde des Menschen soll gewährleistet sein. Deshalb sprechen wir von Menschen mit Sehbehinderung oder von blinden Menschen, nicht von Sehbehinderten oder Blinden.
  • Farben für Materialien
    Blau der Woche des Sehens in CMYK: 100 / 57 / 0 / 40 (100 % Cyan, 57 % Magenta, 0 % Gelb und 40 % Schwarz).
  • Sehbehindertengerechte Gestaltung
    Detaillierte Informationen zur sehbehindertengerechten Gestaltung von Druckprodukten und Internetseiten finden Sie unter:
  • Verwendung der Fotos
    Die Bilder, die im Pressebereich der Website der Woche des Sehens zum Download bereitstehen, dürfen mit entsprechendem Bildnachweis verwendet werden. Hilfestellung bei den Bildrechten geben die Projektkoordinatoren.

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Einverständniserklärung zur Bildnutzung

Sollten Sie der Woche des Sehens Bilder Ihrer Aktion zur Verfügung stellen, lassen Sie Personen, die auf den Fotos zu sehen sind, bitte die folgende Einverständniserklärung unterzeichnen und senden uns diese zusammen mit dem Bild zu.

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Partner der Aktion:
Logo der CBM
Logo des DBSV
Logo des BVA
Logo des DKVB
Logo der DOG
Logo des DVBS
Logo der Pro Retina Deutschland