Hilfswerke fördern Ausbildung von Augenärzten

In Afrika ist die medizinische Versorgung im Augenbereich sehr schlecht. Oft kommt auf eine Million Menschen nur ein Augenarzt. Hilfswerke helfen hier nachhaltig.

Der Bedarf an kompetenten Augenärzten ist in Afrika extrem groß. Auch zeitlich begrenzte Einsätze deutscher und anderer ausländischer Augenärzte können diesen nicht decken. Aus diesem Grund unterstützen die Hilfswerke Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V. (CBM) und Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit e.V. (DKVB) die Ausbildung von einheimischen Augenärzten.

Mit Hilfe von Stipendien können einheimische Mediziner eine Facharztausbildung absolvieren. Vier Jahre dauert das Aufbaustudium zum Augenarzt, bei dem die theoretische und klinische Ausbildung durch erfahrene Augenärzte erfolgt. Das Studium erfolgt beispielsweise an Universitäten in Kenia, Tansania und Uganda. Die praktische Ausbildung findet schließlich in Augenkliniken statt, die sich ebenfalls in diesen Ländern befinden.

Mittlerweile bilden die ersten Absolventen sogar selbst neue Fachkräfte aus, die wiederum dazu beitragen können, die Hauptursachen vermeidbarer Blindheit zu eliminieren.

Angebote für deutsche Augenärzte

Aber auch Augenärzten aus Deutschland, die sich für einen längeren Auslandseinsatz mit der CBM interessieren, wird die Möglichkeit zur Fortbildung geboten. Dies geschieht im Rahmen eines dreimonatigen Aufenthalts in einem von der CBM geförderten Projekt, bei dem die Augenchirurgen für den längeren Auslandseinsatz sowie die dort angewandten speziellen Operationsmethoden fit gemacht werden.

Dr. Philippin, am rechten Bildrand stehend, hält einen Vortrag vor acht Stipendiaten, die an einen Konferenztisch in der Mitte des Raumes sitzen

Der deutsche Augenarzt Dr. Philippin bildet neue Fachkräfte aus. Bildnachweis: CBM / argum / Einberger

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