Wie ein Blindenführhund ausgebildet wird

Blindenführhunde lernen ihre faszinierenden Fähigkeiten nachweislich besser, schneller und nachhaltiger, wenn belohnungsorientiertes Training angewandt wird.

Zu oft werden Blindenführhunde heute noch mit groben und veralteten Methoden ausgebildet. Dabei sollte es viel öfter heißen "belohnen statt bestrafen". Das Führhundetraining nach dem Prinzip der positiven Verstärkung setzt genau das um.

Zahlreiche Tests haben es bewiesen: Hunde lernen besser und nachhaltiger, wenn sie für das erwünschte Verhalten belohnt werden. Es ist einfacher und erfolgreicher klar definierbares Verhalten zu trainieren, als zu trainieren, was der Hund nicht tun soll.

Dabei muss eine mehrteilige Aufgabe jedoch in kleine Lernschritte aufgeteilt werden. Bei dieser so genannten Verhaltensformung müssen die Lernschritte dann so klein sein, dass der Hund es nur richtig machen kann. Je öfter der Hund in der Folge das richtige Verhalten wiederholt und dafür eine entsprechende Belohnung erhält, umso stabiler und zuverlässiger ist in der Folge sein Verhalten.

Das moderne Training ist also nicht nur tierfreundlich, sondern für den Trainer und den Hund auch weniger stressig. Dies führt schließlich zu einer höheren Zuverlässigkeit bei den Führhunden selbst.

Ein Film des  Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zeigt an Beispielen, wie systematisches, modernes und tiergerechtes Führhundtraining funktioniert. (<link internal link in current>HIER geht es zum Film)

Weitere Informationen zur tierschutzgerechten Fürhundeausbildung, zu fachgerechten Führhundehalterseminaren oder zu Rechtsfragen zum Blindeführhund finden Sie auf <link http: www.dbsv.org dbsv unsere-struktur dbsv-gremien blindenfuehrhundhalter hundetraining external link in new>den Seiten des DBSV.

Eine Frau läuft mit ihrem Blindführhund an geparkten Taxis entlang

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